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31.08.2010

Nach Afrika und zurück

„Grüne Zäune“, re-vitalisierte Computer und Apfel-Papaya-Kompott:
Rückblick auf das Kolping-Sommer-Workcamp 2010

Sinnvoll helfen und tragfähige Kontakte knüpfen zu Menschen eines anderen Kulturkreises: Diese attraktive Kombination bieten die Kolping-Workcamps in unseren Partnerländern in Afrika und Lateinamerika. Der heurige Sommer-Einsatz (3. bis 25. August) führte nach Kenia führen. Hier leitet Kolping zwei Berufsausbildungszentren, in denen Jugendliche aus ärmsten Verhältnissen zu Tischlern, Mechanikern, Maurern und Bürokräften ausgebildet werden.
Auf die 17 Freiwilligen aus Österreich wartete ein abwechslungsreicher Einsatz: „Wir haben ein Dach ausgebessert, einen Unterstand für Milchkühe errichtet, diversen Räumen und einer Fassade einen frischen Anstrich verpasst, mehreren hundert Laufmetern Setzlinge für einen „grünen“ Zaun eingepflanzt, 14 PCs miteinander vernetzt, einige alte Computer wieder zum Leben erweckt, afrikanisch kochen gelernt, uns zeitweise sehr gewundert, viel geschwitzt und manchmal gefroren, zahlreiche Gespräche geführt und vor allem viel Spaß gehabt“, zieht Einsatzleiter Konrad Kleemayr, ein ehemaliger Entwicklungshelfer, ein erstes Resumee.
Das Kolping-Team war in jedem der beiden Zentren je eine Woche im Einsatz; die TeilnehmerInnen kamen aus allen Teilen Österreichs, auch alle Altersgruppen waren vertreten – die drei Jüngsten hatten im Juni gerade die Matura gemacht.

Neben den handwerklichen Arbeiten standen in Kenia auch kulturelle Begegnungen und der Besuch im Nationalpark „Masai Mara“ auf dem Programm, wo es die „Big Five" (Löwe, Leopard, Nashorn, Büffel, Elefant) in atemberaubender Landschaft aus nächster Nähe zu bestaunen gab. Als Höhepunkte werden die Teilnehmern auch die Feste in Erinnerung bleiben, die zu ihren Ehren gefeiert wurden; als Dank richtete die Gruppe auch einen „österreichischen Abend“ aus: mit Wiener Schnitzel und Gulasch für über hundert Gäste, als Nachspeise wurde Griesschmarren mit Apfel-Papaya-Kompott verspeist.

Ein herzliches Dankeschön an alle TeilnehmerInnen und an jene, die bei uns in Österreich für den Arbeitseinsatz geworben oder ihn finanziell unterstützt haben! Für unsere Partner in Kenia war das Workcamp jedenfalls ein wichtiges Signal der Solidarität, wie es auch Samuel Anyanga, Direktor des Kolping-Projektes in Nyawita, in einer Grußbotschaft zum Ausdruck bringt: „Jambo und vielen Dank für eure gute Arbeit sowie die Unterstützung für uns hier im Berufsbildungszentrum! Es tut gut, dass ihr Kenia nicht vergessen habt.“

Details zum Kolping-Workcamp 2010 auf www.kolping.at ; Blogs der TeilnehmerInnen zum nachlesen gibt’s auch auf der Facebook-Gruppe „Kolpingjugend & Friends. Alle Berichte hier ....

 

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